Ratgeber

In den vielen Jahren unserer Mopszucht wurden und werden wir immer wieder mit vielen Fragen konfrontiert, die uns von Mopshaltern gestellt werden. Der folgende Ratgeber soll dazu dienen, einige wichtige Dinge zu erklären und verständlich zu machen. Gern stehen wir Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen auch persönlich zur Verfügung.

Unser Ratgeber wird immer wieder aktualisiert und ergänzt.

Letzte Bearbeitung: 29.07.2020

Neue Rubrik “ Persönliche Meinung zu Impfungen und Wurmkuren) , 29.07.2020

„Die richtige Ernährung des Mopses“ ( Stand 15.07.2020)

Neue Rubrik:  „Versteckte Risiken, was jeder Hundehalter wissen muss“, aktualisiert am 29.07.2020, Giftpflanzen

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Neue Rubrik  „Persönliche Meinung zu Impfungen und Wurmkuren“

Achtung! Auch bei unseren Haustieren gilt: es gibt keine Impfpflicht, Sie entscheiden, ob und womit Ihr Hund geimpft wird.

Eine Besonderheit / Einschränkung gibt bei der Impfung gegen Tollwut, diese Impfung muss im Impfausweis dokumentiert sein, wenn Sie mit Ihrem Hund eine Landesgrenze, auch innerhalb Europas, überqueren wollen. Auch wenn Sie eine Hundeausstellung, eine Hundeschule oder ähnliches besuchen möchten, muss ihr Hund über eine gültige Tollwutimpfung verfügen.

Im Laufe der Jahre haben sich viele Medikamente, wie Impfstoffe und Wurmkuren immer wieder verändert und wir sind vorsichtiger geworden und wir entscheiden eigenverantwortlich, womit unsere Tiere behandelt werden. Alles was neu ist, muss aber nicht automatisch besser sein und schon gar nicht besser verträglich. Eine gute Vorsorge ist wichtig und richtig und diese machen wir auch, wir lassen uns aber schon lange nicht mehr jeden neuen Impfstoff verkaufen und an unseren Hunden ausprobieren. Alle unsere Tiere verfügen über einen kompletten und lückenlosen Impfschutz, wir wissen aber auch, welchen Impfstoff man ohne große Risiken anwenden kann.  Die Wissenschaft geht davon aus, dass ein Hund, der als Welpe ordentlich grundimmunisiert wurde, anschließend noch für ein oder zwei weitere Lebensjahre mit einer Jahresimpfung ausgestattet wurde, für den Rest seines Lebens genügend Antikörper besitzt, um wirksam gegen die herkömmlichen viralen Infektionskrankheiten, welche geimpft wurden, für ein ganzes Hundeleben lang geschützt zu sein. Im Zweifelsfall kann durch einen Bluttest beim Tierarzt der Titer bestimmt werden, um zu sehen, ob genügend Antikörper vorhanden sind.  

Bitte bedenken Sie, jede Impfung birgt Risiken und kann Nebenwirkungen hervorrufen, die Lösungsmittel sind schädlich, sie enthalten Aluminium usw.

Jeder entscheidet eigenverantwortlich, wie oft und womit sein Haustier geimpft wird. Deshalb informieren Sie sich bitte.

Alle in unserem Haus lebenden Hunde werden nicht mit einem Impfstoff, welcher L4L6 oder Lmulti beinhaltet geimpft.  Wir bevorzugen einen Kombinationsimpfstoff mit einfachem L (Leptospirose) und das hat seine Gründe. Die Risiken und Nebenwirkungen solcher Impfstoffe sind uns einfach zu hoch und deshalb verzichten wir darauf.

Auch mit der Gabe von Wurmkuren sind wir sehr vorsichtig geworden. Es wird nur mit Wurmkuren entwurmt, wenn es notwendig ist. Wir empfehlen, vor der Gabe einer Wurmkur eine Kotprobe beim Tierarzt untersuchen zu lassen und ein entsprechendes Medikament nur zu verabreichen, wenn es unbedingt notwendig ist.

Jedes Eingeben einer Wurmkur schädigt den Darm, gesunde Bakterien, die auch ein Hund für ein funktionierendes Immunsystem benötigt, werden zerstört und das hat Folgen, wie zum Beispiel Verdauungsprobleme, sogar Allergien können ausgelöst werden, wenn das Immunsystem geschädigt wird.

Alle unsere Welpenkäufer werden vor dem Kauf entsprechend aufgeklärt und informiert, Sie erfahren von uns ganz genau, was zu tun und zu lassen ist, damit Sie im Sinne Ihres Hundes alles richtig machen.

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Die richtige Ernährung eines Mopses

Einen Mops sollte man grundsätzlich abwechslungsreich, artgerecht und gesund ernähren.

Es ist kein Zufall, dass in der heutigen Zeit immer mehr Haustiere, wie Hunde und Katzen an den verschiedensten Krankheiten leiden. Diabetes, Krankheiten der Nieren, der Blase, der Schilddrüse, Magen-und Darmprobleme, Allergien bis hin zum Krebs uvm. , das sind die Krankheiten unserer Zeit. Noch vor 30 Jahren war dies nicht der Fall, zumindest nicht hier im Osten in den neuen Bundesländern, denn bis dahin gab es hier in der DDR keine fertigen Nahrungsmittel für Hunde oder Katzen zu kaufen. Die Haustiere wurden mit Sachen ernährt, die wir Menschen auch aßen. Blieb damals etwas vom Mittagessen übrig, wurde es zerkleinert und die Katzen und Hunde bekamen es als Futter. Abends wurden Schnitten mit Butter und Leberwurst geschmiert , welche verfüttert wurden. Unsere Haustiere damals waren gesund bis ins hohe Alter und hatten auch bis zum Schluss gesunde Zähne.

Machen wir es doch so ähnlich wie früher! und Sie werden sehen, wir haben wieder gesunde und langlebige Tiere.

Nun ist die Frage, wie ernähre ich meinen Hund abwechlungsreich und gesund?

Je weniger Fertigprodukte wir verwenden, um so gesünder ist dies für unseren Hund. Artgerechte Ernährung ist rohes Rindfleisch, Geflügel, Milchprodukte und auch Obst und Gemüse. Unsere Hunde lieben zum Beispiel Bananen, Äpfel, Ananas, Möhren usw.

In den letzten Jahren sind wir immer mehr dazu über gegangen, das Futter für unsere geliebten Vierbeiner selber zuzubereiten. Das ist wirklich keine große Sache und wir wissen, dass unsere Hunde gut bekömmliche und gesunde Nahrung erhalten.

Hier ein Beispiel für einfach herzustellendes Futter:

1kg Möhren, 1kg Kartoffeln, beides schälen und in kleine Stückchen schneiden, in einen Kochtopf geben, etwas Salz darüber, mit kaltem Wasser auffüllen und weich kochen, nach dem Kochen abkühlen lassen und mit der Hand durch das gekochte Gut greifen und klein matschen. Daran kommt dann ein Fleischanteil, entweder frisches Rindfleisch gewolft oder aber eine Dose Rindfleisch im eigenen Saft (Menschenessen, bei Edeka oder Marktkauf erhältlich), oder eine Dose Nassfutter von Rinti, oder auch eingeweichtes Trockenfutter. Evtl. noch ein guter Tropfen wertvolles Öl und fertig ist das gesunde Futter für Ihren Liebling. Man kann das Futter dann portionsweise entnehmen und einige Tage im Kühlschrank lagern oder im Tiefkühler eingefrieren.

Füttern Sie rohe Möhren, am besten jeden Tag. Möhren erhalten das Gebiss gesund, sind gesund und sind eine natürliche Wurmkur. Wir raten im Allgemeinen, bevor Sie Ihrem Hund eine Wurmkur geben, lassen Sie vorher vom Tierarzt den Kot untersuchen und geben Sie nur eine Wurmkur, wenn es tatsächlich notwendig ist.

Wenn Sie das Futter für Ihren Hund selber zubereiten möchten, verzichten Sie darauf, stark blähende Nahrungsmittel zu verwenden, wir füttern zum Beispiel keine Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen, Bohnen. Auch Kohl steht nicht auf dem Speiseplan. Vorsicht auch mit Zwiebeln, Knoblauch und scharfen Gewürzen. Dass keine Schokolade verfüttert werden darf, ist sicher jedem bekannt, soll hier aber noch einmal ausdrücklich Erwähnung finden.

Ganz auf Fertigprodukte zu verzichten ist schwer, deshalb sollte man über die Zusammensetzung des entsprechenden Futters bescheid wissen, denn allein ein hoher Kaufpreis ist keine Garantie für gutes und gesundes Futter.

Welche Früchte darf mein Hund fressen?

Auch für unsere Hunde, ich spreche hier ausdrücklich nur von unseren Möpsen (andere Hunderassen wie z.B. Dalmatiner  oder englische Bulldoggen können Gendefekte haben und können zum Beispiel keine Bananen fressen), sind Obst und Gemüse gesund und dürfen gern regelmäßig verfüttert werden. In unserem Haus gibt es schon lange keine handelsüblichen Leckerchen mehr, unsere Möpschen bekommen zwischendurch als Leckerchen, Bananen, Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Melone, Pfirsiche usw.

Generell sollte Obst immer in Maßen gefüttert werden, besonders gut eignen sich sehr reife Früchte, also Bananen mit ein paar dunklen Pünktchen eignen sich besonders gut und schmecken vortrefflich. Weil jeder Hund unterschiedliche Früchte anders verträgt, sollten Sie Ihren Hund am besten erst eine kleine Menge probieren lassen.

Dieses Obst dürfen Hunde nicht fressen!

Pflaumen, Mirabellen und Zwetschgen, Trauben und Rosinen, Zitrusfrüchte, Avocados

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Wie viel Bewegung darf ein Welpe haben?

Unser Mopskind sitzt doch den ganzen Tag so lieb mit uns im Büro, dann gehen wir doch mit ihm abends mal 3 Stunden so richtig toben, damit er sich auspowern kann …..“ Diese Aussagen haben wir schon einige Male gehört und möchten deshalb unbedingt diese Frage einmal ausführlich erläutern

Auch Mops-Welpen brauchen Bewegung, dies ist den meisten Hundehaltern klar. Dass ein Zuviel des Guten jedoch lebenslange Schäden verursachen kann, wissen die wenigsten.

Hunde zählen zu den Nesthockern, deshalb findet der Knochenaufbau von innen nach außen statt. Das heißt, dass die Knochen bei der Geburt zwar schon als Ganzes angelegt, aber noch nicht fertig ausgebildet sind. Erst mit Abschluss des Wachstums sind die Wachstumsfugen komplett geschlossen und das Kreuzbein verknöchert. Da auch die Muskeln und Bänder bei jungen Hunden noch zu schwach sind, müssen die unreifen Knochen und Gelenke die Hauptbelastung tragen. So kann sich das Skelett schnell verformen, bleibende Gelenksschäden sind die Folge.

Deshab sollte sich die Dauer eines Ausfluges nach dem Alter eines Hundes richten. Es gibt eine klare Regel: Das Lebensalter in Monaten mal 5 Minuten, zwei bis drei Mal am Tag.

Vorsicht bei Ball- und Zerrspielen, sowie bei Renn- und Fang- Spielen, sowie beim Springen über Hindernisse, auch wenn diese niedrig sind. Beim Springen kommt es durch das Bremsen mit der Vorderhand und dem gleichzeitigen Schub der Hinterhand zu einer Überlastung der Ellenbogengelenke. Noch schädlicher sind die Belastungen beim Fangen eines Balles oder einer Frisbeescheibe. Hier kommt zur Belastung durch das Brems- und Landungsmanöver auch noch eine Wendung in der Luft hinzu. Dadurch kommen extreme Schwerkräfte zur Wirkung, welche die Gelenke mehrfach belasten und schädigen können.

Zusammenfassend gilt, weniger ist mehr, vor allem bei jungen Hunden.

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Wie pflege ich meinen Mops?

Der Mops ist ein pflegeleichter Hund, sein Fell ist sehr dicht, beige Möpschen haben ein dichtes Unterfell. Mit dem richigen Kämmwerkzeug, wir haben beste Erfahrungen mit einem so genannten „Furminator“ gemacht, werden die Hunde regelmäßig gekämmt. Besonders beim Fellwechsel staunt man nicht schlecht, wie viele Haare man damit auskämmen kann. Zweimal im Jahr haaren Möpse tüchtig, zur Zeit des Fellwechsels. Die übrige Zeit des Jahres haaren Möpse auch etwas. Dies sollte jeder wissen, der sein Leben mit einem Mops zu teilen beabsichtigt.

Die Nasenfalte wird regelmäßig kontrolliert und mit einem weichen Tuch gesäubert, denn in ihr können sich Schmutz oder Essensreste sammeln. Putzen Sie aber nicht zu kräftig, denn diese Haut ist sehr zart. Achten Sie darauf, dass die Nasenfalte trocken ist.

Der Nasenschwamm kann trocken und rissig werden, besonders bei älteren Hunden ist dies manchmal zu beobachten. Dann cremen Sie den Nasenschwamm bitte mit Vaseline oder Melkfett ein und schnell wird der Nasenspiegel wieder glatt und geschmeidig aussehen.

Die Ohren unseres Mopses werden regelmäßig angeschaut und wenn sich Ohrenschmalz oder Schmutz darin befinden, wischt man die Ohren mit einem weichen Tuch aus. Bitte nur äußerlich, auf keinen Fall sollte man Ohrstäbchen benutzen und in das Innere der Ohren eindringen.

Täglich kontrollieren wir die Augen des Mopses und halten sie sauber. Sollte ein Mops einmal ein Auge zukneifen, dann hat er sich wahrscheinlich einen Kratzer auf der Hornhaut zugezogen oder eine Bindehautentzündung. In solch einem Fall suchen Sie bitte noch am gleichen Tag einen Tierarzt auf, um eine entsprechende Augensalbe oder Augentropfen zu erhalten.

Baden Sie Ihren Mops nicht zu oft. In der kalten Jahreszeit ist prinziell davon abzuraten, denn wie Sie schon wissen haben Möpse ein dichtes Fell und trocknen nur langsam. Für den Fall, dass Sie Ihren Mops baden möchten, verwenden Sie bitte ein geeignetes Hunde- Shampoo und fönen Sie ihn richtig trocken, speziell wenn Sie bei kaltem Wetter anschließend mit ihm nach draußen gehen möchten oder müssen.

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Der Mops im Sommer

Im Sommer bei hochsommerlichen Temperaturen ist von großen Aktivitäten abzuraten, wir empfehlen für ausreichend Bewegung in den frühen Morgen- und Abendstunden zu sorgen. Alle Hunde leiden bei großer Hitze und da Hunde ihre Temperatur nur durch das Hecheln und über die Fußballen regulieren können, ist heißes Sommerwetter für Hunde allgemein eine Belastung. Lassen Sie Ihren Mops zu Hause, wenn Sie in der größten Mittagshitze Besorgungen machen wollen, denn zu Hause ist er in Sicherheit.

Schon bei einer Außentemperatur von 20 Grad Celsius erhitzt sich ein Auto so sehr und schnell, dass Ihr Hund, der allein im Auto zurück gelassen wird, ganz schnell in Lebensgefahr gerät.

Lassen Sie Ihren Hund nicht aus stehenden Gewässern trinken, im Sommer vermehren sich in Teichen aber auch in Pfützen bei warmen Temperaturen rasend schnell Blaualgen und andere Krankheitserreger, die im schlimmsten Fall zu Vergiftungen oder zu Infektionskrankheiten führen können.

Dies gilt für jede Jahreszeit: Keine Wasseraufnahme aus Pfützen. Dies ist eine Infektionsquelle für Leptospirose. Da es viele verschiedene Stämme von Leptospiroseerregern gibt, können auch geimpfte Hunde erkranken.

Nehmen Sie deshalb immer Trinkwasser für Ihren Hund mit.

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Der Mops im Winter

Kühle und kalte Temperaturen werden von den Möpsen allgemein sehr gut vertragen. Gehen Sie mit Ihrem Hund so lange Gassi, wie auch Sie sich draußen wohl fühlen. Es gilt, so lange sich ein Hund bewegt, friert er nicht. Ist er allerdings gezwungen, eine halbe Stunde neben Ihnen zu sitzen, weil Sie z.B. ein Gespräch mit einer Bekannten führen, dann kann er sich erkälten.

Ist es sinnvoll einen Mops durch entsprechende Kleidung vor Kälte / Nässe zu schützen?

Grundsätzlich : JA! Sie müssen sich die Größe unseres Mopses vorstellen, er hat im Vergleich zu großen Hunderassen relativ kurze Beine, seine Organe befinden sich also in Bodennähe. Da auch in unseren Breiten die Winter immer kälter werden, also minus 15 Grad C sind keine Seltenheit, ist es doch nur logisch, den Hund im Winter entsprechend zu schützen und somit seine in Erdbodennähe befindlichen Organe.

Bei Nässe verhält es sich ähnlich. Wird ein Mops nass bis auf die Haut, dann ist er nur sehr schwer wieder trocken zu bekommen. Schützen Sie Ihren Liebling mit einem regenabweisenden Mäntelchen, denn so bleibt er größten Teils trocken und erkältet sich nicht.

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Der Mops im Frühling

Die ersten Sonnenstrahlen locken uns alle nach draußen und natürlich, der Mops muss mit, wie lange haben wir darauf gewartet, dass endlich die Sonne wieder scheint und wir länger draußen bleiben können. Wir Menschen sind meistens vernünftig und kleiden uns entsprechend, ziehen am Abend eine Jacke drüber, wenn der Grill zum ersten Mal angezündet wird.

Mops liegt im Gras und schaut. Schnell vergessen wir dabei, dass der Erdboden noch kalt und vielleicht sogar noch gefroren ist. Bitte handeln Sie umsichtig und sorgen Sie dafür, dass Mops nicht friert und überschätzen Sie die ersten warmen Sonnenstrahlen nicht.

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Der Vollständigkeit halber

Der Mops im Herbst

Die Tage werden kürzer und Sie werden schnell merken, dass Ihr Mops bei früher einsetzender Dunkelheit schwer zu bewegen ist, bei vielleicht nasskaltem Wetter mit Ihnen vor die Tür zu gehen. Es wird viel lieber im Haus gekuschelt und es sich gemütlich gemacht.

Für alle vier Jahreszeiten gilt, muten Sie Ihrem Hund nur das zu, wozu Sie selber auch bereit sind. Solange Sie sich draußen wohl fühlen, kann Ihr Mops mit dabei sein. Wird es in irgendeiner Form für Sie unangenehm ( zu heiß, zu kalt, zu stürmisch, zu nass), dann wird das Ihr Mops genau so empfinden und dann begeben Sie sich mit ihm an ein angenehmes Plätzchen.

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Muss ein Mops an die Leine?

Leider erreichten uns in den letzten Jahren immer wieder traurige Anrufe. Der geliebte Mops ist überfahren worden. Welch unendliche Traurigkeit und Selbstvorwürfe das bei uns Menschen auslöst, muss hier bestimmt nicht geschildert werden.

Bitte, wenn Autos in der Nähe sein könnten, dann nehmen Sie Ihren Mops an die Leine. Möpse sind aufgeschlossene, gesellige und neugierige Hunde, sie rennen buchstäblich auf ein nahendes Auto zu, wohl in der Annahme, dass ihnen ja sowieso nichts passieren kann oder weil sie meinen, ein Freund kommt gefahren, den man doch begrüßen muss. Selbst Möpse, die schon einige Jahre alt waren und deren Halter davon ausgegangen sind, das ihnen so etwas nicht passieren kann, ereilte dieses traurige Schicksal. Vergleichen Sie Möpse bitte mit kleinen Kindern, auch die sind unberechenbar und man weiß nie, was ihnen in den Sinn kommt.

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Ist der Besuch einer Welpenschule zu empfehlen?

Wenn ein kleines Mopskind in sein neues Zuhause einzieht beginnt ein großer Lernprozess, der auch sehr anstrengend für das kleine Wesen ist. Neue Menschen, eine neue Umgebung, viele viele neue Eindrücke und Gerüche strömen auf das Mopskind ein. Oftmals werden sofort „Sitz und Platz“ geübt, an der Leine muss gelaufen werden. Zusätzlich melden viele neue Mopseltern diese kleinen Wesen auch für die Welpenschule oder Welpenspielstunde an.

Eine Welpenschule ist erst zu empfehlen, wenn der Welpe seine abschließende Jahresimpfung vom Tierarzt erhalten hat, von diesem Tag der Impfung an gerechnet –  4 Wochen später – könnten Sie dann eine solche Einrichtung besuchen.
Wir hören oft, dass die Betreiber solcher Welpenschulen hochwissenschaftlich den Impfausweis kontrollieren und auch Welpen an diesen Treffen teilnehmen lassen, die erst 10 oder 11 Wochen alt sind und altersbedingt noch keinen kompletten Impfschutz haben können.  Dies ist nicht nur grob fahrlässig, nein auch vom Gesetzgeber verboten. Es wird billigend in Kauf genommen, dass sich die jungen Hunde mit Infektionskrankheiten anstecken.
Frühestens in der 12. Lebenswoche eines Welpen kann dieser gegen Tollwut geimpft werden, das heißt vor der 16./17. Lebenswoche darf ein junger Hund eine solche Einrichtung überhaupt nicht besuchen.
Außerdem kann es in Welpenschulen und Welpenspielstunden auch zu Unfällen kommen, oftmals spielen und toben da Welpen ganz unterschiedlich großer Rassen mit einander.

Wir vertreten die Ansicht, dass kein Mopskind in eine Welpenstunde gehört. Möpse sind sehr intelligente Hunde, die Sie prima allein erziehen können. Kontakt zum Artgenossen haben die meisten sowieso beim Gassigehen.

Um eine gesunde Entwicklung Ihres Möpschens zu fördern, vermeiden Sie Stress und lassen das kleine Geschöpf in Ruhe zu Hause wachsen und gedeihen.

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Ein Welpe kommt ins Haus, wie ist das mit der Stubenreinheit?

Jedem, der sich einen Welpen anschafft, muss klar sein, dass der junge Hund die Stubenreinheit erst erlernen muss.

Wenn ein Welpe bei Ihnen einzieht, ist der Hund noch klein, entsprechend klein sind auch seine Organe, wie die Blase. Wie bei kleinen Menschenkindern ist diese Blase schnell wieder gefüllt und demzufolge wird sie auch häufig entleert. Mit zunehmender Größe des Hundes wachsen die Organe mit und der Hund muss sich seltener erleichtern.

Sie werden also einiges an Geduld benötigen, bis der Mops dann einmal stubenrein sein wird.

In der kalten Jahreszeit empfehlen wir, dem Hund die Möglichkeit einzuräumen, auch im Haus Gassi gehen zu dürfen. Besorgen Sie sich am besten eine kleine Plastikwanne ( Unterteil einer Katzentoilette) und stellen sie diese in der Nähe des Schlafplatzes des Welpen auf. So kann er auch nachts schnell dieses Örtchen erreichen. Verzichten Sie unbedingt auf Katzenstreu, wenn ihr Welpe diese Katzenstreu fressen würde und diese im Magen verklumpt, wäre dies fatal. Legen Sie die Toilette mit alten Handtüchern oder Wäsche aus, so wird sie gern vom Welpen angenommen.

Sie sollten wissen:

  • nach dem Schlafen oder dem Fressen wird ein Welpe müssen
  • bringen Sie den Welpen in einem Raum unter, in dem der Fußboden wischbar ist, Teppiche bitte für diese Zeit des Lernens entfernen
  • das Zimmer, in dem der Welpe untergebracht ist, sollte relativ klein sein, damit er sich gerade am Anfang, wenn er noch neu bei Ihnen ist gut orientieren kann
  • behalten Sie die Nerven, wir können aus Erfahrung berichten, dass bisher alle Hunde sauber geworden sind, bei einigen geht es schneller als bei anderen, von kleinen Menschenkindern wird auch nicht erwartet, dass alles von heute auf morgen klappt
  • Liebe und Geduld Ihrerseits erwarten wir

 

 

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Zecken, was tun?

Unter Experten gelten Zecken als die gefährlichsten Tiere Deutschlands, der Klimawandel hat sie quasi zu einem ganzjährig aktiven Tier gemacht. Die Hauptsaison ist etwa von Ende März bis Anfang August, die zweite Hochphase dann von Oktober bis Ende November.
Die Zecke ist ein extrem guter Überträger von Parasiten, Keimen und Viren, sie kann über 50 Krankheiten übertragen warnen Experten.

Wir Menschen können uns und unsere Hunde wirksam gegen diese Tiere schützen.

Jugend forscht hat ein natürliches Anti- Zecken- Mittel entdeckt!

Bei Jugend forscht fand ein 18 jähriger Gymnasiast aus Regensburg heraus, dass Schwarzkümmel-Öl wirksam gegen Zeckenbisse hilft. Diese erstaunliche Entdeckung machte er während eines Spaziergang mit seinem Hund. Die Zecken hatten keinerlei Interesse an seinem vierbeinigen Begleiter. Dieser bekam wegen einer Allergie seit einiger Zeit Schwarzkümmel-Öl ins Futter gemischt. Seine Theorie, dass Schwarzkümmel-Öl gegen Zeckenbisse hilft, bewies der Gymnasiast erfolgreich mittels weiterer Versuche.
Fazit: Schwarzkümmel-Öl oral eingenommen verursacht einen Geruch, der für den Menschen nicht wahrnehmbar ist, jedoch Zecken effektiv abschreckt.

Wir haben durch viele Rücksprachen mit Hundebesitzern, die Schwarzkümmelöl bereits an ihre Hunde gegeben haben, die Bestätigung dafür bekommen, das dies den Tatsachen entspricht.
Nun wollten wir mehr erfahren, über dieses Gewürz und haben uns ausgiebig informiert und sind überrascht und begeistert von unseren Recherchen. Bitte lesen Sie selbst.
Was liegt also näher, dieses gesunde Schwarzkümmelöl, welches reich an Vitamin E und essentiellen Fettsäuren ist, für uns als Menschen und für unsere Hunde zu nutzen?

Schwarzkümmel-Öl – Geheimnisvoll und wundersam

Was wäre, wenn wir Ihnen erzählen würden, es gäbe ein Gewürz, das so vollgepackt mit heilend wirkenden Substanzen, sodass Krebs, Bakterien, Vieren, Geschwüre, Diabetes, chronische Entzündungen und viele andere gesundheitliche Leiden keine Chance haben, in seiner Gegenwart zu überleben? Schwarzkümmel hat den historisch gewachsenen Ruf, ein Allheilmittel gegen nahezu jedes gesundheitliches Problem zu sein, ausser gegen den Tod.

Eigenschaften des Schwarzkümmelöls
Seit 1964 wurden mittlerweile hunderte wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die sich in irgendeiner Form mit Schwarzkümmelöl befasst haben.
In der Gesamtheit belegen all diese Untersuchungen genau das, was vorderasiatische und nordafrikanische Kulturen seit tausenden von Jahren wussten, dass nämlich der echte Schwarzkümmel im Grunde ein wahres Wundermittel, zumindest ein äußerst wirksames Allheilmittel ist.
Die positiven Eigenschaften, die Schwarzkümmel seit 2000 Jahren zugesprochen werden, konnten auch wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Schwarzkümmel wirkt unter anderem
– schmerzlindernd
– entzündungshemmend,
– antibakteriell
– antiviral
– antifungal
– gegen Geschwüre
– blutdrucksenkend
– entkrampfend
– Insulin sensibilisierend
– die Leber schützend
– die Nieren schützend
uvm.

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Versteckte Risiken – Was jeder Hundehalter wissen muss

Sicher trägt jedes Lebewesen ein gewisses Lebensrisiko, vor allem kann man sich und seine Lieben nicht schützen und bewahren. Trotzdem möchten wir an dieser Stelle einige Dinge aufzählen, die man als Hundehalter wissen muss und somit in der Lage ist, richtig und umsichtig zu handeln.

Man denkt immer, ein Hund auf dem Lande führt sicherlich ein gesünderes Leben, als sein Artgenosse in der Stadt. Das ist nur teilweise richtig, denn auch auf dem Land, speziell auf den Feldern und den Feldrändern lauert eine unsichtbare Gefahr. Leider ist es unseren Bauern  immer noch nicht verboten, auf unseren Feldern Pflanzenschutzmittel zu versprühen. Dies sind Gifte, die zum Beispiel auch Insekten töten. Wenn Sie mit Ihrem Hund über Felder oder an Feldrändern spazieren gehen, laufen Sie Gefahr, dass Ihr Hund diese Pflanzenschutzmittel an seinen Pfötchen oder im Fell anhaften hat. Der Hund leckt dann später über sein Fell und nimmt somit diese starken Gifte über seine Zunge auf. Pflanzenschutzmittel sind die eine Sache, es gibt aber auch Gülle und Klärschlamm, was auf unseren Feldern ausgebreitet wird. Wir sind der Meinung, ein Feld ist kein geeigneter Spielplatz für einen Hund.

Viele Hundehalter spielen gern mit ihren Vierbeinern, in dem sie Stöckchen werfen, die der Hund dann zurück holt. Davor warnen wir ausdrücklich. Vielen Hunden ist es schon passiert,dass sie dem Stöckchen nachspringen und das Stöckchen bohrt sich durch die Maulhöhle in den Rachen oder durch die Maulhöhle in den Oberkiefer. Schwere Verletzungen sind die Folge, bis hin zum Zerstören der Speiseröhre usw. Vermeiden Sie dieses Spiel unbedingt.

Gefährliche Giftpflanzen in der Natur und im Garten (kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Hier an dieser Stelle möchten wir auf einige der gefährlichsten Pflanzen in unserer Umgebung aufmerksam machen. Beim Verdacht einer Vergiftung suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf!!!

Der Riesenbärenklau oder auch Herkulesstaude genannt, ist durch seine phototoxischen Substanzen besonders für spielende Kinder und Haustiere gefährlich.

 

Dem echten  Seidelbast begegnet man in der freien Natur , er ist aber auch eine beliebte Gartenpflanze. Der Seidelbart ist in allen Pflanzenteilen giftig, besonders problematisch sind die roten, appetitlich aussehenden Beeren, bereits wenige davon sind eine tödliche Dosis.

 

Die Herbstzeitlose , die ersten Blätter wachsen im Frühjahr und werden leicht mit dem Bärlauch verwechselt. Bereits sehr kleine Mengen wirken tödlich.

 

Der Goldregen, giftig sind hier seine Früchte, die Schoten. Nachdem sie richtig reif sind, fallen sie zu Boden, platzen auf und geben ihren Samen frei. Dieser Samen ist sehr giftig und kann tödliche Vergiftungen verursachen.

 

Die Tollkirsche , auch hier sind die Früchte, die Beeren sehr giftig.Die Beeren haben einen angenehmen, süßlichen Geschmack, deshalb werden sie für eßbar gehalten. Auch hier genügen wieder wenige Beeren, um eine tödliche Vergiftung hervorzurufen.

 

Das Pfannenhütchen, ein heimisches, strauchrig wachsendes Gehölz, welches hauptsächlich in Wäldern oder Waldrändern mit feuchten Lehmböden zu finden ist. Es entwickeln sich im Sommer intensiv orangerote Kapseln, diese springen bei Vollreife auf und geben ihren Samen frei. Diese Samen sind wie beim Goldregen sehr giftig.

 

Die Eibe ist ein einheimischer Nadelbaum, der bis zu 20 Meter hoch wird. Er wird gern in unseren Gärten angepflanzt, auch als Hecke sieht man ihn oft. Bei dieser Pflanze sind die roten und schleimigen Samenhüllen interessant, diese sind aber zum Glück der einzig ungiftige Pflanzenteil. Alle anderen Pflanzenteile enthalten stark giftige Toxine. Selbst Hautkontakt mit den Nadeln kann zu starken Vergiftungen führen.

 

Das Maiglöckchen, ein Frühblüher, der in unserer Heimat sehr beliebt und weit verbreitet ist. Er wird häufig mit dem Bärlauch verwechselt. Die gesamte Pflanze des Maiglöckchens ist giftig.

 

Der Eisenhut, er findet sich ebenfalls in vielen Gärten aber auch auf Wiesen und an Waldrändern. Er ist ebenfalls sehr giftig.

 

 

 

 

 

Mops Welpen aus dem Hause Oschatz